Freitag, 15. Mai 2015

Ankunft in Kolumbien: Bogota Impressionen


Bogota 1.4.-5.4.

Um uns erstmal einen Überblick zu verschaffen über diese 8mio-Stadt wanderten wir auf den Hausberg von Candelaria (=Stadtzentrum von Bogota).  Der Monserate ist 3100hm und somit eine gute Herausforderung für Nicht-Akklimatisierte ;)

Mit uns wanderten Menschenmassen :\, denn wir hatten uns genau "semana santa" für unseren Aufstieg ausgesucht.




Auf dem Monserate wurden wir gleich von Einheimischen adoptiert, die uns umherführten und zu ein paar Mais-Snacks einluden... :) verrückt aufgeschlossen diese Menschen.


Ich schief ohne Kindersicherung mit guter Aussicht :)
 


 Diese kl. Kaffeewagen mit Milchaufschäumern sind echt niedlich und der kolumbianische Kaffee addictive, sodass ich 1 Monat lang zum Kaffeejunky wurde... :)




Bogota ist bekannt für sein "Museo del oro" . Man sieht einige beeindruckende und wunderliche  Goldstücke, die Geschichten über die kolumbianische Kulturerzaehlen.

Donnerstag, 30. April 2015

Huacachina und der wüste Küstenstreifen



 27.3. - 30.3.15 Huacachina: Ein Ort zum Sandboarden, Buggifahren, ueberteuerten Essen und Pisco verkosten.
Die selbsternannte Oase besteht aus einem versuefften Tuempel in dem keiner mehr baden kann, sodass wir den Hotelpool umso mehr zu schaetzen wussten.


                           Eine Tour im Buggi fuehlt sich an wie eine Achterbahnfahrt :D





            Sandboarding: Nicht ganz ungefaehlich mit vielen Menschen, aber sehr spassig!!!




Zur weiteren leichten Unterhaltung entschieden wir uns zu einer Stadt- und Piscoverkostungstour in Ica: Nach dem 1. Wein- und Piscogut war ich bereits betrunken. Sodass die merkwuerdige Stadttour ueber Magie und Hexen in Ica besonders lustig erschien. Ein magischer Ort in Ica ist eine 7-koepfige Palme B).

Pisco ist ein Destillat aus Wein. Nachdem der Wein in Tongefaessen (links) oder in anderen dreckigen Gefaessen (mit Fliegen) vergaert wurde, wird er mit Hilfe eines Feuers destilliert (rechts, unten).


Blick von einer Sandduene auf Huacachina



30.3.-1.4.15 Luna Huana: Unsere letzte Station am peruanischen Kuestenstreifen war das kleine Staedchen Luna Huana. Es war vorallem ein Mangel an Alternativen, der uns hierher fuehrte... Der Weg bis in die Berge war zu weit und auf unseren Weg nach Lima gabs nur noch Wueste.




















Luna Huana tut als ob es eine Touristenstadt waere, aber es gab fast keine Touris. Sodass sich all die Menschen freudig auf uns "stuerzten". Auch wenn uns die Ausweglosikeit hierher fuehrte, so war es gut einen Ort zum ausruhen zu haben. Wir waren fast die einzigen Gaeste in Carlos kleinen Paradis mit Haengematten und Steinofen (Las Anorchas). Somit wurden wir gut verwoehnt mit selbstgebackener Pizza, Pisco sour und kostenlosen Plaetzchen :D.

Good bye Peru!

Cusco: ueberall Inka und Machu picchu


18.3.- 26.3. Die Busreise von Huaraz nach Cusco erschien unendlich und wie eine Herausforderung an unserer Gelassenheit. 15.3. Abends Start mit dem Uebernachtbus von Huaraz nach Lima (8h) 16.3. Aufenthalt in Lima bis 16.00, Lima: guter Cappucchino & rumhaengen im Park
Fuer die Reise von Lima nach Cusco verbrachten wir statt geplanten 22h ewige 33h im Bus.
Grund: Eine Strassenblockade (Streik gegen erhoehte Energiekosten) liess uns, irgendwo im nirgendwo, gemeinsam mit 7 weiteren Bussen, 11h in einem kleinen Oertchen ausharren. Somit erreichten wir Cusco um 2h nachts am 18.3. Puhhhh..... Po plattgesessen, Nerven gedehnt


Im "Cappucchino" am Plaza de Armas (natuerlich) kann man sich gut von anstrengenden Touristenfaengern erholen (quieres masajes, Machu picchu Tour, comida...).

Ueberraschend schoen war eine kleine (spontan gefuehrte) Wanderung um Cusco zum Tempel del Mono, de la Luna und der Sexy Woman (=Saqsaywaman; beides Inkatempel). Dieser schoene Ausblick (siehe unten) ueber die Stadt von der Statur "Cristo blanco" beendete die kleine Tour.





























Salkantay-Trek: 
Am 20.3. starteten wir eine 5taegige gefuehrte Tour nach Machu picchu mit samt:
einheimischer Touriguide, supergutem Koch, Mulis zum Gepaecktransport, 2Deutschen, 1Australier, 4Daenen (von denen uns am 1.Tag drei verloren gingen :)). Diesmal wurden unsere Ruecken geschont und wir hatten das beste Essen ueberhaupt. Gut gestaerkt wanderten wir ca. 20km pro Tag nahe dem Gletscher des Salkantay (Berg, 6264hm).


    schoene Schmetterlinge auf Scheisse :)

                                                          Rebekka am Klohaeuschen




Am 2. Tag erreichten wir den hoechsten Punkt unserer Wanderung auf 4650hm. Es war sch... kalt und regnerisch, sodass ich mich schon sehr auf heissen Tee freute.









   Nach 3 duschfreien und kaeltereichen Tagen erreichten wir voller Vorfreude die heissen Quellen von Santa Theresa...genau was wir gerade brauchten...wieder auftauen :D.


links: Judasohr rechts: eine unserer ueberdachten Zeltorte mit Klohaeuschen, echter Luxus im Vergleich zum letzten Trek.



Neben den heissen Quellen war der Besuch einer Granadillaplantage (aehnlich Passionsfrucht, nur besser) ein persoenliches Highlight auf der Wanderung. Wir futterten uns einmal quer durch!!
rechts oben: Avocadobaum


Der Weg von Hydroelectrica nach Agua caliente (Machu picchu town, 2000hm) war nicht so der Hammer.


Gegen 4.30 begaben wir uns von Machu picchu town auf den Weg zur Inkastaette um den Sonnenaufgang gegen 6.00 nicht zu verpassen. Nachdem wir in 45min 400hm ueberwunden hatten, erwartete uns das Weltwunder und Weltkulturerbe in Nebel eingehuellt. Wir konnten beobachten wie sich die Szenerie langsam vom mystischen Nebel befreite und baldigst im strahlenden Sonnenschein glaenzte.


Mach picchu wurde 1450 in Harmonie mit der Natur erbaut und stellt durch die Inkawege eine gute Verbindung zwischen Anden- und Amazonasgebiet dar.  Die Inkas sollen diesen Ort als Tempel und Astronisches Zentrum genutzt haben.




                                         Inka-Lamas, die vor historischer Kulisse grasen :)

Im Vergleich zum Santa Cruz Trek (Huaraz) hatten wir auf dem Salkantaytrek erhoehten Luxus, aber die Natur hatte uns in der Cordilla blanca (bei Huaraz) mehr gefesselt und beeindruckt!